3. Waggon


Hier können wir an den vielen Lecks versuchen, den Kesselwagen abzudichten, was bei einigen Lecks durchaus nicht einfach ist.
Der Leckagewagen ist ein umgebauter Eisenbahnkesselwagen, der als Übungskesselwagen für das Handeln bei Freiwerden gefährlicher Güter vorgesehen ist.
An dem Leckagewagen können unter anderem Tätigkeiten, wie das Auffangen von Gefahrgut und das Abdichten von Leckagen, praxisnah mit den unterschiedlichsten Mitteln wie zum Beispiel mit Leckdichtkissen sowie mit Leckbandagen und Holzkeilen geübt werden.
Die Gefahrgüter werden beim Üben durch Wasser ersetzt.
Zusätzlich zu den neun Leckagen kann noch ein spezielles Rohr mit einer angenommenen Punktdurchrostung am Kesselwagen angebracht werden, an dem das Anlegen von Leckbandagen trainiert werden kann.
Die Absperrventile für die Leckagen sind in einem Blechkasten, der mit einer herunterklappbaren Abdeckung versehen ist, untergebracht.
Für die Nutzung des Leckagewagens ist eine ständige Wasserversorgung notwendig, da im Wagen kein Wasserbehälter vorhanden ist.
Die Wasserversorgung des Kesselwagens wird über einen C-Schlauch gewährleistet, der sich unterhalb des Unterbringungskastens für die Absperrventile befindet.
Der Wasserdruck der gesamten Anlage wird durch einen regelbaren Druckminderer auf
1. Riss im Bereich der Tanksohle
2. Querriss seitlich am Tank
3. weiterer Riss im Bereich der Tanksohle
4. undichte Zapfarmatur
5. weiterer Riss im Bereich der Tanksohle
6. Riss im Bereich nahe des Drehgestellzapfens
7.defekter Tankboden
8. Doppelleck im Bereich der Sattelleiste
9. Schweißnahtriss in Folge einer Flankenfahrt